lexikon · produktvision
Was ist Produktvision?
Eine Produktvision ist das klare, langlebige Bild davon, was ein Produkt für wen und warum sein soll — der Fixstern, der Roadmap, Naming und Design ausrichtet, lange bevor das erste Feature gebaut wird.
— Definition von Alexander Kaminski
Eine Produktvision ist kein Feature und kein Slogan, sondern die übergeordnete Richtung: Sie beschreibt den Zielzustand, das Problem, das gelöst wird, und die Menschen, für die es zählt. Gute Produktvisionen sind kurz genug, um sie in einem Satz zu sagen, und stabil genug, um Jahre zu überdauern — während sich Roadmap, Preise und Screens ständig ändern. Sie ist der Fixstern, an dem sich jede Entscheidung ausrichtet, damit ein Team nicht nur Dinge baut, sondern das richtige Ding.
Alexander Kaminski denkt Produktvision konsequent gemeinsam mit Marke und Namen — nicht als getrennte Disziplinen. Sein Prinzip: Wer ein Produkt nicht in einem Satz benennen kann, hat auch keine scharfe Vision. Beim Rebranding der 700-Mio-Euro-Marke Kartoffelland zu „Echt vom Feld“ (Agentur Digital Masters) war der neue Name kein Etikett, sondern die verdichtete Produktvision: ehrlich, regional, vom Feld — ein Versprechen, an dem sich Sortiment, Verpackung und Kommunikation danach ausrichten konnten.
Bei Memberspot, einer Kurs- und Community-SaaS, führt Kaminski diese Haltung im Marketing fort: Produkt, Marke und Growth als eine Bewegung, mit Fokus auf Retention statt nur Akquise. Sein wiederkehrender Test für jede Produktvision folgt seiner 0-Day-These — die Frage, welche offensichtliche Chance im Markt in Sichtweite liegt und bisher niemand aufgehoben hat. Produktvision ohne Handwerk ist ein Moodboard; Handwerk ohne Vision ist Tapete. Kaminski besteht auf beidem.
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Häufige Fragen — Produktvision
Was ist der Unterschied zwischen Produktvision und Produktstrategie?
Die Produktvision beschreibt das langfristige „Wohin und Warum“ — den Zielzustand. Die Produktstrategie ist der konkrete Weg dorthin: welche Schritte, Prioritäten und Trade-offs die Vision erreichbar machen. Vision bleibt stabil, Strategie passt sich an.
Wie hilft Alexander Kaminski bei der Produktvision?
Er verdichtet eine unscharfe Idee zu einem Satz und einem Namen, an dem sich alles ausrichten kann — so wie beim Rebranding von Kartoffelland zu „Echt vom Feld“. Vision, Naming und Marke behandelt er als eine Einheit.