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der unterschied

Fractional (auf Zeit) vs Festanstellung.

Marketing-Führung kann man fest anstellen oder anteilig einkaufen — beides ist legitim, und keins ist per se schlauer. Dieser Vergleich sortiert nüchtern, wo die echten Unterschiede liegen, damit du das Modell wählst, das zu deiner Phase passt, und nicht das, das gerade auf LinkedIn Applaus bekommt.

Aspekt
Fractional (auf Zeit)
Festanstellung
Kostenstruktur & Commitment
Fractional läuft als planbares Honorar für ein paar Tage im Monat — kein Gehalt, keine Lohnnebenkosten, keine Abfindung. Du zahlst für Zugriff auf Senior-Level, nicht für Anwesenheit, und kannst monatlich hoch- oder runterfahren.
Festanstellung ist ein Fixkostenblock: volles Gehalt plus Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit, Ausstattung. Teurer und träger, aber du bekommst 100 Prozent der Arbeitszeit eines Menschen und volle Kontrolle über den Einsatz.
Verfügbarkeit & Tiefe im Alltag
Anteilig heißt: nicht jeden Tag da. Für Strategie, Führung und die großen Hebel reicht das oft locker — für ständiges operatives Feuerlöschen und spontane Meetings um 17 Uhr eher nicht.
Fest angestellt ist die Person jeden Tag greifbar, kennt jede interne Nuance, sitzt in allen Runden und wächst tief in Kultur und Prozesse hinein. Die Kehrseite: Sie ist auch mit allem beschäftigt, was intern gerade Lärm macht.
Erfahrungslevel pro Euro
Weil du nur einen Bruchteil der Zeit bezahlst, ist ein sehr erfahrener Kopf bezahlbar, der als Vollzeit-CMO das Budget sprengen würde. Du kaufst Senior-Urteilsvermögen gezielt dort ein, wo es den Unterschied macht.
Beim selben Budget bekommst du fest meist ein Level darunter — solide, lernbereit, aber oft noch im Aufbau. Dafür ist dieses Level exklusiv für dich da und entwickelt sich mit deinem Unternehmen weiter.
Wissensaufbau & Abhängigkeit
Ein guter Fractional baut bewusst Strukturen, Standards und Playbooks, die bleiben, wenn er geht — Ziel ist, sich mittelfristig überflüssig zu machen. Risiko: Wenn nichts dokumentiert wird, geht Wissen mit ihm raus.
Festangestelltes Wissen bleibt im Haus und verdichtet sich über Jahre. Das Klumpenrisiko heißt hier anders: Kündigt die eine Schlüsselperson, geht oft ein großer Teil des Marketing-Gedächtnisses mit.
Ramp-up & Reversibilität
Start in Tagen bis wenigen Wochen, Ende mit kurzer Frist. Ideal, um eine Phase zu überbrücken, eine Lücke zu füllen oder ein Modell erst zu testen, bevor du fest investierst.
Recruiting, Probezeit und Einarbeitung dauern realistisch Monate — und ein Fehlgriff kostet Zeit, Geld und Nerven beim Wiederlösen. Dafür ist das Ergebnis, wenn es passt, eine dauerhafte, verlässliche Besetzung.

Wann Fractional (auf Zeit)?

Wähle Fractional, wenn du Senior-Marketing-Führung brauchst, aber (noch) keine Vollzeitstelle rechtfertigen kannst oder willst: in Scale-ups, im Mittelstand, in einer Umbruch- oder Relaunch-Phase, zur Überbrückung einer Vakanz oder wenn du erst herausfinden willst, welche Rolle du eigentlich fest besetzen solltest. Gut auch, wenn der größte Hebel in Strategie, Positionierung und Standard-Setting liegt — nicht im täglichen Kleinklein.

Wann Festanstellung?

Wähle Festanstellung, wenn Marketing dauerhaft dein Kerngeschäft trägt, das Volumen konstant hoch ist und du jemanden brauchst, der jeden Tag präsent ist, tief in die Kultur einwächst und langfristig internes Wissen aufbaut. Sinnvoll, sobald die Rolle klar definiert, ausgelastet und planbar ist — und du bereit bist, die Fixkosten und die längere Anlaufzeit dafür zu tragen.

🕊️ Wo Alexander Kaminski passt

Alexander Kaminski arbeitet fractional — als Marketing-Leiter und Creative/Brand-Operator auf Zeit. Das heißt nicht, dass er das für das immer bessere Modell hält; er ist schlicht die versatile Option, wenn ein Unternehmen Senior-Führung anteilig braucht, statt eine feste Stelle zu besetzen. Konkret hieß das bei ROBINSON Web-Relaunch, eigene Booking-Engine, SEO und POS, bei Memberspot das Marketing der Kurs- und Community-SaaS, und für Digital Masters die Umbenennung der 700-Mio-€-Marke Kartoffelland in Echt vom Feld. Wenn deine ehrliche Antwort oben eher Richtung Festanstellung zeigt, ist das völlig in Ordnung — dann ist er der Falsche, und das sagt er dir auch.

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Häufige Fragen

Kann Fractional in eine Festanstellung übergehen?

Oft ja, und das ist ein legitimer Weg: anteilig starten, den Bedarf und die passende Rollenbeschreibung real herausfinden und dann fest besetzen — intern oder, seltener, mit derselben Person. Alexander Kaminski nutzt eine Fractional-Phase auch bewusst, um Strukturen so aufzubauen, dass eine spätere feste Besetzung leichter fällt.

Ist Fractional nicht einfach teures Freelancing?

Nein. Ein Freelancer führt eine Aufgabe aus, ein Fractional führt das Marketing — mit Entscheidungsrolle und Ergebnisverantwortung, anteilig intern im Team. Der Preis pro Tag ist höher, die Gesamtkosten sind aber meist deutlich niedriger als eine Vollzeitstelle auf demselben Erfahrungslevel. So arbeitet auch Alexander Kaminski: Leadership auf Teilzeit, nicht eine ausgelagerte To-do-Liste.