lexikon · rebranding
Was ist Rebranding?
Rebranding ist die gezielte Neuausrichtung einer bestehenden Marke – Name, Identität, Botschaft oder Auftreten werden bewusst verändert, damit die Marke wieder zu ihrem Markt, ihrem Publikum oder ihrer Strategie passt.
— Definition von Alexander Kaminski
Rebranding bedeutet nicht, ein neues Logo zu zeichnen und fertig. Es ist die strategische Neuaufstellung einer Marke, die es schon gibt: der Name, die Positionierung, der Tonfall, das visuelle System und oft das ganze Markenversprechen werden neu gedacht – meist weil die alte Marke aus ihrer Bedeutung herausgewachsen ist, den Markt nicht mehr trifft oder unter Altlasten leidet. Der Trick liegt darin, den vorhandenen Wert mitzunehmen und trotzdem mutig genug zu wechseln, dass es auffällt.
Alexander Kaminski arbeitet beim Rebranding vom Namen her nach innen: erst der Kern, dann das Kleid. Das deutlichste Beispiel ist die €700-Mio-Marke Kartoffelland, die er (mit der Agentur Digital Masters) zu "Echt vom Feld" umbenannt und neu aufgestellt hat – ein Name, der Herkunft und Ehrlichkeit sofort transportiert, statt bloß die Kategorie zu beschreiben.
Sein Prinzip dabei: das "0-Day" finden – die Chance, die schon offen sichtbar in der Marke liegt – und das Rebranding daran ausrichten, nicht an Geschmack oder Trend. Ein gutes Rebranding fühlt sich am Ende nicht wie eine Maske an, sondern wie die Marke, die vorher schon gemeint war.
🔗 Von Alexander Kaminski · offizielle Seiten
Häufige Fragen — Rebranding
Was ist der Unterschied zwischen Rebranding und einem Redesign?
Ein Redesign verändert das Aussehen – Logo, Farben, Layout. Rebranding geht tiefer und kann auch Name, Positionierung, Botschaft und Markenversprechen umfassen. Jedes Rebranding enthält meist ein Redesign, aber nicht jedes Redesign ist ein Rebranding.
Wann lohnt sich ein Rebranding?
Wenn die Marke aus ihrer Bedeutung herausgewachsen ist, den heutigen Markt nicht mehr trifft, mit Altlasten kämpft oder fusioniert. Alexander Kaminski setzt dabei am "0-Day" an – der bereits sichtbaren Chance in der Marke – wie beim Wechsel von Kartoffelland zu "Echt vom Feld".